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Die Suppenküche ist ein Gemeinschaftsprojekt unserer Gemeinde mit dem Jugendzentrum. Jeden Donnerstag wird aus gesammelten oder durch Spendengelder finanzierten Lebensmitteln ein leckeres Essen gekocht.


Von 13:00 - 15:00 Uhr kann man sich das im Jugendzentrum Wiesenstraße schmecken lassen.
Das Essen ist kostenlos und soll vor allem die Menschen unserer Stadt sättigen, die sich kein warmes Essen leisten können oder keine Möglichkeit (mehr) zum Kochen haben - also Familien mit vielen Kindern, Alleinstehende, Ältere, Einsame, Kranke, ...
Willkommen ist auch jeder, der nach der eigenen Mahlzeit das Spendenschwein füttern möchte.

Neben unseren Abgabeterminen für Lebensmittel in der Gemeinde ist es auch möglich, jeden Donnerstag zwischen 09:30 und 15:00 Lebensmittelspenden im Zentrum abzugeben - wir sind für jede Gabe dankbar!

Ansprechpartnerin ist Betsy Stuwe (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 04624/2993).

Suppenküche Web 001Nachdem die Gäste der Suppenküche in Coronazeiten die Zwischenlösung mit Schlachter Lausen gut angenommen haben, sollte doch geprüft werden, unter welchen Umständen die Suppenküche wieder zum Einsatz kommen kann. Gesundheits- und Ordnungsamt gaben grünes Licht mit vielen Auflagen und Hygienevorschriften; die zu erfüllen war schon eine besondere Herausforderung und die organisatorischen Notwendigkeiten waren auch nicht ohne. Doch soll ein Versuch gewagt werden. Das Hauptproblem ist, daß die Küche im Jugendzentrum zwar benutzt werden kann, die Besucher aber nicht, wie gewohnt, gemeinsam im Ausgaberaum essen dürfen sondern sich vor dem Gebäude aufhalten müssen, d.h. unter freiem Himmel und sie die Speise nur mitnehmen und nicht vor Ort verzehren können. Diese Problematik hat Betsy viel Mühe und Schweiß gekostet. Es wurden kleine Behälter gekauftt (knapp ein Liter Fassungsvermögen), die Suppe wird in der Küche abgefüllt und vom Service an die Ausgabestelle vor die Tür gebracht. Wie auf dem Foto zu sehen, stehen die Eimerchen auf Tablets zusammen mit den obligatorischen Brötchen und Obst als Nachtisch. Alles ist frisch, appetitlich und hygienisch einwandfrei. Der erste Ausgabeversuch startete am 13.8.und wurde mit großer Spannung erwartet, lief aber besser als gedacht, es kamen 19 Gäste. Der Aufbau des geliehenen Pavillons klappte nicht, so daß ein Sonnenschirm als Schutz diente. Bei der nächsten Ausgabe wird ein neuer Pavillon das Ganze abrunden. Wie und ob der Versuch (auch bei geänderten Wetterverhältnissen) weiterläuft, wird man sehen.

Text Gisela Geißler, Foto: Helga Losch

Ansgarweg 001Ergänzung zu unseren beiden Aktionen: Die Gutscheinübergabe an die Bewohner der Obdachlosenunterkunft Ansgarweg hat stattgefunden. Sabine Hinze von der Suppenküche (rechts auf dem Foto) übergab einen Scheck, der von der Diakonie noch aufgestockt wurde, so daß jeder Bewohner einen Gutschein über 50 € erhielt. Die Betroffenen nahmen den Gutschein und die Masken dankbar und hocherfreut entgegen. Die beiden Damen von der Diakonie (Foto links) waren von der Zusammenarbeit mit der Suppenküche sehr angetan, weil gerade diese Menschen aus dem Bereich „obdachlos“ so wenig Aufmerksamkeit erfahren. Auch wir möchten unser Engagement in diese Richtung gerne fortsetzen. Über die Aufmerksamkeit in der Presse waren wir recht erfreut, zeigt es den Sponsoren doch, daß die Suppenküche das gespendete Geld sinnvoll verwendet. Aktion Schlachterei Lausen: Nachdem sich erst nur zwei Suppenküchenbesucher eingefunden hatten, erhöht sich die Zahl von Woche zu Woche. Bei der dritten Ausgabe waren es schon zwanzig Personen. Wir sind sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Aus zufälligen Gesprächen erfährt man doch, daß es viele Menschen geniert, sich als Suppenküchenbesucher zu outen und somit lieber auf einen Besuch verzichten. Text Gisela Geißler, Foto: Christina Weiß

Die Suppenküche ist zwar wegen Corona geschlossen, um aber die Spendengelder trotzdem zweckgerecht einzusetzen, haben wir folgende Aktionen auf den Weg gebracht:

Suppenküche bei der Arbeit 001Für Aktion 1 ist geplant, die Bewohner der Obdachlosenunterkunft im Ansgarweg zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit der Diakonie, die federführend in der Betreuung der Wohnanlage ist, werden wir Gutscheine im Werte von je 30 € für 18 derzeitige Bewohner sponsern. Die Gutscheine können bei Aldi eingelöst werden, wobei der Kauf von Zigaretten und Spirituosen ausgeschlossen ist. Die Diakonie stellt solche Gutscheine aus und Aldi rechnet dann die eingelösten Bons ab. Zusätzlich haben wir noch 18 Masken erworben, die den Gutscheinen beigefügt werden. Die Aktion wird nach Pfingsten im Beisein von Pressevertretern starten.

Aktion 2 ist ein Versuch: Die Schlachterei Lausen am Kornmarkt bietet täglich einen preisgünstigen Mittagstisch an, den wir gern für unsere Suppenküchengäste nutzen möchten. Ab 28.5. können unsere Besucher jeden Donnerstag zu Schlachter Lausen gehen; mit dem Stichwort „Suppenküche“ tragen sie ihren Namen in eine Liste ein und erhalten kostenlos ein Mittagessen. Da wir von unseren Gästen keine Daten haben, nutzen wir die sogenannte „Mund zu Mund Propaganda“. Einige Gäste werden informiert und dann schau`n wir mal, wie schnell es sich rumspricht. Schlachter Lausen wird uns anhand seiner Liste dann eine Rechnung schicken. Wie schon gesagt „Versuch macht kluch“ und wir werden sehen, ob die Idee sich so umsetzen läßt, wie wir es uns erhoffen. Da es noch eine ziemliche Zeit dauern wird, bis wir wieder selber den Kochlöffel schwingen können, wäre diese Lösung ideal. So oder so werden wir darüber berichten.

Text: Gisela Geißler, Foto: Helga Losch

Obwohl die Suppenküche derzeit nicht im Einsatz ist, gibt es Erfreuliches zu berichten: Die Suppenküche kann trotz dieser schwierigen Zeiten hilfreich sein, fast ohne einen Finger zu bewegen: Der Tageszeitung war zu entnehmen , daß sich auf Initiative der Stadt in den Räumen der AWO verschiedene Gruppen und Helfer zusammengefunden haben, um Lebensmittel zu sammeln und an Tafel- (und somit auch Suppenküchen-)Besucher weiterzugeben. Das geschieht 1x in der Woche und es haben sich bei der AWO inzwischen etwa 150 bedürftige Personen gemeldet. Da konnten auch wir aktiv werden. Wir haben mit Edeka Jensen im Friedrichsberg und mit der AWO vereinbart, bei Edeka 500 € zu deponieren, die von der AWO wöchentlich abgearbeitet werden für Lebensmittel, die fehlen und benötigt werden. Unser Wunsch ist, daß das Geld möglichst in Grundnahrungsmittel angelegt wird und nicht in Fertiggerichte. Das kam bei Frau Korban von der AWO sehr gut an und sie versprach, besonders darauf zu achten. Beim letzten Kontakt am Donnerstag berichtete Frau Korban „die erste Verteilung ist geschafft, jetzt sind 8 Autos unterwegs zu den Kunden“. – Es ist, so schwierig wie die Lage derzeit auch sein mag, beeindruckend, daß viele Menschen sich sozial engagieren und aktiv dabei sind. – Wir haben uns ja recht bekümmert gezeigt, daß wir so garnichts tun konnten - und dann fiel uns noch ein Gedanke anheim: Wir werden unsere Lebensmittelbestände auf Haltbarkeitsdaten überprüfen und z.B. MHD Mai/Juni/Juli o.ä. aussortieren und der AWO für ihre Aktion zur Verfügung stellen. Da das Jugendzentrum geschlossen ist, wird Betsy versuchen, Zutritt zu bekommen, um die Idee zu verwirklichen. So bedauerlich es ist, daß wir den Kochlöffel nicht schwingen können, um so mehr wollen wir uns über diese Möglichkeit des Helfens freuen.

Gisela Geißler

Pressekonf.1 20 002
Die Ausgabe am 16.Januar war schon besonders – sie war eingebunden in eine Pressekonferenz anläßlich der diesjährigen Spendenübergabe der Schornsteinfeger. Bekanntermaßen gehen die Schornsteinfeger seit 13 Jahren am Silvestertag durch Schleswig und sammeln in den Geschäften und bei Passanten für die Suppenküche. Dieses Mal ist die stattliche Summe von 1.768 € zusammengekommen, deren Übergabe im Beisein der Presse stattfand.

Weihn2019 004Die Weihnachtsschlacht ist geschlagen (un-weihnachtlich formuliert, trifft aber den Punkt!!): Zahlreiche Sachspenden und ein "Jahresendspurt" des Teams machten das traditionelle Weihnachtsfestmahl erneut zu einem vollen Erfolg!

Nikolaus2019

Wie in den vergangenen Jahren wollte der Nikolaus auch in diesem Jahr die Gäste der Suppenküche mit einer kleinen Gabe überraschen. Seine Wichtel-Helfer im Kindergottesdienst waren (nachdem die hygienischen Voraussetzungen getroffen waren), emsig dabei, die entsprechende Anzahl von Tüten mit Keksen zu füllen und sie sorgten mit einer Küchenwaage dafür, daß alle Tüten das gleiche Gewicht hatten. Das Foto zeigt die fleißigen Helfer, die sich nur ungern bei der Arbeit stören ließen.

Text und Foto Gisela Geißler

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Das Verhältnis von Christentum und Judentum

Wie sich für den BEFG das Verhältnis von Juden und Christen geschichtlich entwickelt hat und was das theologisch bedeutet, beschreibt ein Fachbeitrag. .

04.09.2020

Gebet für Belarus

Die Europäische Baptistische Föderation (EBF) hat zum Gebet für Belarus aufgerufen. .

25.08.2020